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Vorteile für Mitglieder im Zentrum der Sektionsarbeit

Aus: Report Psychologie 9/2002

Der Vorstand der Sektion Verkehrspsychologie beschäftigte sich in seinen letzten Sitzungen mit einer Reihe von Projekten, die vor allem das Ziel haben, Dienstleistungen für Mitglieder zu verbessern, die Qualifikation von Verkehrspsychologen zu verdeutlichen und gemeinsame Interessen zu stärken. Dazu gehörten insbesondere:

    * Umsetzung der von der Delegiertenkonferenz 1/02 beschlossenen Veränderungen des Curriculums Verkehrspsychologie. Den Fachpsychologen für Verkehrspsychologie wurde inzwischen mitgeteilt, dass für alle, die diesen Titel besitzen, der Nachweis der obligatorischen Fortbildungsverpflichtung nur noch alle 5 Jahre erforderlich ist und eine Kombination von Fortbildungsveranstaltungen und Supervision zur Erfüllung möglich ist - nähere Auskünfte erteilt die Deutsche Psychologen-Akademie.

    * Der Nachweis von Fortbildungsveranstaltungen wurde dadurch erleichtert, dass in Zukunft der gleiche Maßstab für Fortbildungen für den amtlich anerkannten Verkehrspsychologischen Berater nach § 4, Abs. 9 StVG und für den Fachpsychologen für Verkehrspsychologie BDP gilt. Zudem wurde damit begonnen, eine Liste der anerkannten Fortbildungsveranstaltungen im Internet aufzubauen, so dass Mitglieder leichter ihren Fortbildungsbedarf kalkulieren können.

  • Die Internet-Präsenz der Sektion (www.bdp-verkehr.de) wird fortlaufend ausgebaut und ergänzt. Inzwischen wurde ein nur für Mitglieder zugänglicher Bereich eingerichtet, in dem u. a. die Protokolle von Vorstands-Sitzungen abrufbar sind.
  • Die Planung des 38. Kongresses für Verkehrspsychologie wurde abgeschlossen. Er findet vom 12.-14. September 2002 in Regensburg statt, nähere Infos im Internet unter www-futur.uni-regensburg.de/bdp2002.
  • Mit der neu gewählten Leitung des Arbeitskreises Klinische Verkehrspsychologie wurde die bisherige erfolgreiche Arbeit der letzten  Jahre ausgewertet und die Entwicklungslinien für die nächste Zeit diskutiert. Für die Zukunft soll eine stärkere Einbeziehung von Kollegen aus dem Begutachtungsbereich angestrebt werden.
  • Es wurden erste Überlegungen angestellt, um Abnehmern von Beratungsleistungen aus dem Bereich der Verkehrspsychologie die Qualifikation von Verkehrspsychologen zu verdeutlichen. Zur Zeit wird ein Konzept diskutiert, um nicht nur betroffenen Kraftfahrern, sondern auch Straßenverkehrsämtern, Rechtsanwälte etc. die Gewissheit zu geben, dass empfohlene Anbieter von solchen Maßnahmen über eine fundierte und überprüfte Qualifikation verfügen.
  • Es wurden zudem erste Überlegungen entwickelt, die geplante Mitgliederversammlung am 13. September  in Regenburg (die Einladung erfolgt schriftlich) für eine kleine Feier anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Sektion zu nutzen.

Der Vorstand der Sektion sieht sich in seiner mitgliederorientierten Arbeit dadurch bestärkt, dass nach verstärkten Austritten zum Jahresende in den letzten Monaten die Zahl der Mitglieder wieder steigt.