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Verkehrpsychologen gehören in die Sektion Verkehrspsychologie!

Aus: Report Psychologie 4/2003

Der Vorstand der Sektion Verkehrspsychologie hat sich auf seiner letzten Sitzung am 5.2.03 ausführlich mit den Konsequenzen der Strukturreform beschäftigt. Wir wissen, dass eine ganze Reihe von Problemen speziell im finanziellen Bereich noch nicht geklärt sind und dass viele Mitglieder Fragen haben, die noch nicht abschließend beantwortet werden können.

Einige Eckpunkte aber stehen schon jetzt fest:

  • Der Wahl der Primärsektion kommt eine entscheidende Bedeutung bei. Die Zahl der primären Sektionsmitglieder entscheidet über die Stimmenzahl auf der Delegiertenkonferenz, sie ist ausschlaggebend für die Grundfinanzierung der Sektionsarbeit und bietet die Basis für Wahlen auf verschiedenen Ebenen.
  • Für die bisherigen Mitglieder der Sektion Verkehrspsychologie ändert sich finanziell praktisch nichts - die beschlossenen Beitragserhöhung entspricht ziemlich genau dem bisherigen Sektionsbeitrag, der in Zukunft für alle entfällt, die die Sektion Verkehrspsychologie als Primärsektion wählen.
  • Die stärkere Betonung fachlichen Binnengliederung wird langfristig zu einer Stärkung der Sektionen führen, die wie die Sektion Verkehrspsychologie auf ein klares Arbeitsgebiet zugeschnitten sind und damit konkrete Service-Leistungen in diesem Bereich anbieten können.
  • Nur eine mitgliederstarke Sektion bietet die Gewähr dafür, dass wir selbst mit von uns gewählten Vertretern entscheidenden Einfluss darauf behalten, wie zentrale berufspolitische Aufgabenfelder angegangen werden: Amtliche Anerkennung für Verkehrspsychologische Berater, Fortentwicklung der Curriculums, Vertretung gemeinsamer fachlicher Standards, Erschließung neuer Aufgabenfelder und Vermarktung von Dienstleistungen, Abgrenzung gegenüber konkurrierenden Berufsgruppen.
  • Mittelfristig wird sich der Bereich psychologischer Dienstleistungen stärker differenzieren und spezialisieren, gerade im Bereich Verkehrspsychologie sind spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse gefragt, die kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen. Entsprechende Service-Leistungen der Sektion werden mittelfristig aufgrund des Arbeitsanfalles kostenlos nur noch Sektionsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden können, die Wahl als Primärsektion bietet damit auch einen finanziellen Vorteil.

Wir fordern deshalb alle Mitglieder der Sektion Verkehrspsychologie auf, sich durch eine frühzeitige Wahl der Primärsektion auf dieses Hauptarbeitsgebiet festzulegen und bitten auch alle die Kollegen, die bislang nur "unter anderem" in unserer Sektion Mitglied waren, zu überlegen, sich für dieses zukunftsträchtige Arbeitsgebiet zu entscheiden. Schließlich sind Verkehrspsychologen in einem Gesetz als Berufsgruppe verankert und die Sektion ist vom Gesetzgeber mit der Qualitäts-Sicherung in diesem Bereich beauftragt - nicht umsonst ist unsere Sektion eine der wenigen, deren Mitgliederzahl wächst.

Wir haben auf unserer Web-Site einen eigenen Bereich für diese Fragen eingerichtet, zudem werden wir unmittelbar nach der Delegiertenkonferenz alle Mitglieder mit einem Brief über aktuelle Entwicklungen informieren, auf der nächsten Mitgliederversammlung im Rahmen des Deutschen Psychologentages Anfang Oktober werden wir die sektionsbezogenen Umsetzungen der Strukturreform beschließen - und bis dahin gilt: Zögern Sie nicht, uns anzurufen: 040-56008008.