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Verkehrspsychologie bewegt - Personen, Daten, SystemeAus: Report Psychologie 08/02 Verkehr ist das Ergebnis der menschlichen Mobilität. Er wird von Menschen gemacht, er muss aber auch auf die Menschen abgestimmt werden. Verkehrsplanung darf daher nicht allein die Funktionalität von Güter- und Personenbewegung in den Mittelpunkt stellen, sondern muss auch die Bedürfnisse der Menschen und ihr Verhalten berücksichtigen. Die Menschen sind integraler Bestandteil des Verkehrs, sie sind Akteure, Organisatoren und Opfer.Der 38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie trägt diesem Umstand Rechnung, indem er das Ungleichgewicht zwischen Grundlagenforschung und praktischer Anwendung aufzuheben versucht. Während die Grundlagenforschung die Leistungen und Funktionen des Menschen umfassend beschreibt und systematisiert, beschränkt sich die Anwendung bisher meist darauf, Störungen zu erkennen und zu beheben. Doch in den insgesamt 17 Arbeitsgruppen werden auch viele Themen behandelt, die weiter gehen. "Mobil in der Stadt" beleuchtet beispielsweise die Möglichkeit einer Optimierung des Stadtverkehrs unter dem Gesichtspunkt der technischen und organisatorischen Integration von unterschiedlichen Verkehrssystemen. Bei einer Untersuchung in Bonn zeigte sich, dass der örtliche Nahverkehrsanbieter kaum Einblicke in die Verkehrsströme der Geschäftsreisenden hat, umgekehrt wissen Betriebe, Organisationen und Familie wenig über die Angebote des ÖPNV. Der BDP-Kongress der Verkehrspsychologen, der vom 12. bis 14. September in Regensburg stattfindet, wird organisiert von FUTUR (Forschungs- und Technologietransfer) in Kooperation mit dem Institut von Psychologie der Universität Regensburg. Neben dem BDP laden auch die KollegInnen der österreichichschen BÖP und der schweizer FSP ein, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie und der DGPs. Auf der Website von FUTUR finden Sie die Abstracs zu allen angebotenen Themen sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung |
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