Zur BDP-Website Sektion Verkehrspsychologie
Zur Startseite
Aktuelles
Die Sektion
Service / Kontakt
Beratung § 71
  Register
  Beratung § 71
Verkehrspsychologie
Psychologie für alle
Beruf Psychologe
Mitgliedschaft im BDP


Zurück

    
    

Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie

Zunehmend erreichen die Sektion Fragen nach dem erforderlichen Vorgehen, um die "Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie" gemäß § 4a StVG zu erhalten.

Trotz der Angaben des Gesetzgebers im Gesetzestext, sieht es aufgrund der föderalen Struktur so aus, dass mehrere Bundesländer weitere Nachweise anfordern bzw. die gesetzlichen Vorgaben unterschiedlich auslegen. Darüber hinaus hat z. B. das Bundesland Bayern Übergangsfristen eingeräumt, in der nach § 71 FeV amtlich anerkannte verkehrspsychologische Berater das Fahreignungsseminar (FES) vorübergehend anbieten können.

Um eine Übersicht über den aktuellen Stand zu geben, hat die Sektion eine Aufstellung über die jeweiligen Anforderungen der Bundesländer erstellt.

Die folgende Tabelle umfasst unseren aktuellen Kenntnisstand, der sich aus Anfragen und Gesprächen mit den jeweils zuständigen Stellen der Bundesländer ergeben hat. Die Tabelle wird stets aktualisiert, wenn neue Informationen vorliegen.

Falls Sie selbst bei der Antragstellung weitergehende Informationen erhalten, die in der Tabelle noch nicht berücksichtigt worden sind, können Sie uns diese zur Kenntnis geben. Wir arbeiten die Hinweise gerne in die Tabelle ein, so dass andere Kolleginnen und Kollegen davon profitieren können.

Dr. Peter Kiegeland, Vorsitzender der Sektion Verkehrspsychologie im BDP e. V., 28.05.2014

Baden-Württemberg

-> noch keine Informationen

Bayern

Die Anträge werden voraussichtlich zentral von der Regierung der Oberpfalz in Regensburg bearbeitet.

Berlin

  1. Voraussetzungen : Diplom oder Masterabschluss. Es ist nicht klar, wie die Überprüfung der Gleichwertigkeit des Masters mit dem Diplom in Psychologie umgesetzt wird.
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Ausbildung: Ausbildung Uni, Hochschule oder bei einer BfF. "Die fachpsychologische Qualifikation nach dem Stand der Wissenschaft" wird einzelfallbezogen überprüft. Die amtliche Anerkennung des VpB nach § 71 FeV reicht einzig und allein nicht aus. Fachpsychologe für Verkehrspsychologie BDP  wird akzeptiert.
  3. verkehrspsychologische Tätigkeit: Wie es im Gesetzsetext steht: Drei Jahre Begutachtung, fünf Jahre Verkehrstherapie pp. Die Berliner Behörde ist behilflich bei der Überprüfung der Bestätigung der positiven Begutachtung nach 10 abgeschlossenen Verkehrstherapien.
  4. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR) : ja
  5. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?) : Kein Auszug notwendig.
  6. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?) : NUR für den Praxisraum. Kein "Hausieren" des Seminarleiters in Fahrschulen mit einer Seminarerlaubnis in Berlin möglich.
  7. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin) : Landesamt für Bürger - und Ordnungsangelegenheiten, Abteilung Kraftfahrzeugwesen, Referat Fahrerlaubnisse, Personen. und Güterbeförderung, Leiter, Herr Thomas Mach. Telefon 90269 2312 E-Mail: T.Mach@labo.berlin.de <>
  8. Kosten des Verfahrens : 44, 20 Euro (Zustellungskosten sind in diesr Gebühr beinhaltet)
  9. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert: Nicht bekannt
  10. Gibt es ein vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen? Gibt es formell nicht. Tatsächlich werden aber die der Behörde "altbekannten Berliner VPB"  als Seminarleiter anerkannt.
  11. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben? Nicht bekannt. Die aaVPB wird wohlwollend geprüft. 

Brandenburg

  1. Voraussetzungen : Diplom oder Masterabschluss. Es ist nicht klar, wie die Überprüfung der Gleichwertigkeit des Masters mit dem Diplom in Psychologie umgesetzt wird.
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Ausbildung: Ausbildung Uni oder bei einer BfF. "Die fachpsychologische Qualifikation nach dem Stand der Wissenschaft" wird einzelfallbezogen überprüft. Die amtliche Anerkennung des VpB nach § 71 FeV reicht einzig und allein nicht aus. Der Fachpsychologe für Vekehrspsychologie (BDP) reicht aus.  Siehe Schreiben in der Anlage.
  3. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit: Wie im Gesetzestext 
  4. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR) : Ja
  5. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?): Ja , "groß". 
  6. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?) Nur für den Praxisraum. Man kann weitere Seminarerlaubnisse in Brandenburg für weitere Sitze beantragen, wenn man etwa mit Fahrschulen zusammenarbeitet, dann sind weitere Anträge notwendig.
  7. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin):  Landesamt für Bauen und Verkehr, Dezernat 24 - Binnenschifffahrt, Straßenverkehrsrecht, Lindenallee 51,15366 Hoppegarten, Herrn Peter Labitzke, Telefon: 03342/4266 2408, Fax: 03342/4266 7601, E-Mail: peter.labitzke@lbv.brandenburg.de <> Internet: www.lbv.brandenburg.de
  8. Kosten des Verfahrens: 40,90 Euro, wie bundesweit geregelt  (Die Zustellungskosten werden in Brandenburg nicht in Rechnung gestellt)
  9. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert? Nicht bekannt.
  10. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen? Es gibt kein solches Verfahren.  
  11. Gibt es eine Übergangsfrist, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben? Nicht bekannt.

Bremen

  1. Voraussetzungen : i.d.R. Diplom oder Masterabschluss
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit/Ausbildung: Bezug auf §4 Abs.3 StVG
  3. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR)  Ja
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?)  Ja  groß
  5. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?)  für die gemeldete Praxis
  6. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin): Senat Bremen Straßenverkehrsbehörde, Tel. 0421-36188669, Herr Peters, Sachbearbeiter
  7. Kosten des Verfahrens  unbekannt
  8. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert:  nicht mitgeteilt
  9. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen? Nein
  10. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben?                            Nein

Hamburg

  1. Voraussetzungen : i.d.R. Diplom oder Masterabschluss
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit/Ausbildung: Bezug auf §4 Abs.3 StVG
  3. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR)  Ja
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?)  bisher nicht  die Entscheidung steht noch aus
  5. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?)  für die gemeldeten Praxisräume
  6. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin): zuständig in Hamburg ist Frau König,Senat der Hansestadt Verkehrsbehörde, 040-428583520
  7. Kosten des Verfahrens unbekannt
  8. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert  Seminarkonzeption
  9. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen?  keine klare Antwort erhalten
  10. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben?                             Nein

Hessen

Übersicht der Voraussetzungen für Hessen sowie die konkreten Genehmigungsadressen:
  1. Psychologie-Diplom oder Master
  2. Verkehrspsychologische Ausbildung an einer Universität, einer BfF oder fachpsychologische Qualifikation nach dem Stand der Wissenschaft
  3. Erfahrungen in der Verkehrspsychologie durch dreijährige Gutachter- oder dreijährige Kursleitertätigkeit oder fünfjährige freiberufliche Tätigkeit mit Bestätigung durch Behörden, BfF bzw. alternativ Dokumentation von 10 Therapiemaßnahmen für verkehrsauffällige Kraftfahrer/innen, die mit einer positiven MPU abgeschlossen wurden oder dreijährige freiberufliche verkehrspsychologische Tätigkeit nach vorherigem Erwerb einer Qualifikation als klinischer Psychologe oder Psychotherapeut
  4. Im Fahreignungsregister mit nicht mehr als 2 Punkten belastet, bzw. nach altem System mit nicht mehr als 3 Punkten
  5. Nachweis der persönlichen Zuverlässigkeit über KBA-Auszug und Führungszeugnis
Es erfolgt eine lokale Anerkennung, d.h. ein Wechsel des Praxissitzes muss der Anerkennungsbehörde angezeigt werden. Die räumlichen und sachlichen Mindestanforderungen müssen gegeben sein.
In Abhängigkeit vom Wohnsitz sind in Hessen die Antrage bei folgenden Regierungspräsidien zu stellen:
Regierungspräsidium Kassel, Frau Schulze, Steinweg 6, 34117 Kassel
Regierungspräsidium Gießen, Frau Birkholz, Landgraf-Philipp-Platz 1-7, 35338 Gießen
Regierungspräsidium Darmstadt, Frau David, Luisenplatz 2, 64278 Darmstadt

Mecklenburg-Vorpommern

  1. Voraussetzungen : i.d.R. Diplom oder Masterabschluss                          ja
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit/Ausbildung                   ja
  3. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR)                                    ja
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?)                                   ja groß
  5. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?)              nur für den beantragten Praxisort
  6. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin)  Herr Fuchs, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, 19048 Schwerin, Telefon: 0385-588 8214, Fax: 0385-588 8099
  7. E-Mail: poststelle@em.mv-regierung.de
  8. Kosten des Verfahrens                 noch unbekannt
  9. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert:                  Kopie Perso  und Führerschein
  10. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen?   Nein
  11. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben?                              nein

Niedersachsen

-> noch keine Informationen

Nordrhein-Westfalen

  1. Voraussetzungen : i.d.R. Diplom oder Masterabschluss
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit/Ausbildung: Bescheinigung Straßenverkehrsamt mit dem zusammengearbeitet wurde sonst Bezug auf §4 Abs.3 StVG
  3. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR)  ja
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?)  groß
  5. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?)  nur für die gemeldeten Praxisräume
  6. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin)  bei den jeweiligen Bezirksregierungen   Münster/Köln/Arnsberg/Düsseldorf/ Detmold
  7. die zustänigen Mitarbeiter sollten immer aktuell erfragt werden (Änderungen)
  8. aktuell für Detmold: Ansprechpartner  bei der BR Detmold ist Herr Drewes vom Verkehrsdezernat (Tel. 05231/712531; email friedrich.drewes@brdt.nrw.de).
  9. Kosten des Verfahrens   unbekannt
  10. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert:  Seminarkozeption
  11. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen?   Nein
  12. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben?                              Nein
  13. Änderung/ Aktualisierung
    hier Bezirksregierung Detmold, Postfach, 32754 DETMOLD, Herr Gemke, Tel. 05231-712501, Mail: martin.gemke@brdt.nrw.de

Rheinland-Pfalz

Zu Rheinland-Pfalz gibt es keine konkreten Informationen, da der zuständige Referent in den Ruhestand versetzt wurde und noch keine Nachfolge besteht

Saarland

-> noch keine Informationen

Sachsen

-> noch keine Informationen

Sachsen-Anhalt

Anträge sind zu stellen beim Landesverwaltungsamt in Halle. Auch der dort zuständige Mitarbeiter (Herr Breyer) ist seit heute wieder zu erreichen und hat ebenfalls um Zusendung der Fragen per E-Mail gebeten (die er bekommen hat).

Schleswig-Holstein

  1. Voraussetzungen : i.d.R. Diplom oder Masterabschluss                  ja
  2. Nachweis der verkehrspsychologischen Tätigkeit/Ausbildung           ja   Verkehrspsychologe-BDP-/Verkehrspsych. Berater  aktuelle Verlängerung      
  3. Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (VZR)                            ja
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (klein oder groß?)                           groß
  5. Wofür gilt die Zulassung (Ort, nur für die Praxisräume, für das ganze Bundesland?)   nur für den beantragten Praxisort  ggf. falls mehrere Orte dann alle angeben
  6. Wo ist der Antrag zu stellen (Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Name des/der Sachbearbeiterin)
  7. Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr   Merkatorstrasse 9 in 24106 Kiel,Ihre Ansprechpartnerin ist in diesem Fall Frau Sonnenberg, Tel.: 0431 383-2125, E-Mail: gesa.sonnenberg@lbv-sh.landsh.de ·
  8. Kosten des Verfahrens  40,90€
  9. Werden weitergehende Unterlagen eingefordert   JA: Seminarkonzeption   und   Approbation
  10. Gibt es ein Vereinfachtes Verfahren für amtlich anerkannte Verkehrspsychologische Berater und wie ist das gegebenenfalls nachzuweisen?      Nein
  11. Gibt es eine Übergangsfirst, in der aaVPB noch das FES abhalten können, bis sie eine neue Zulassung erhalten haben?                                 Nein

Thüringen

-> noch keine Informationen