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Sind Sie schon Mitglied in einem BDP-Fachteam Verkehrspsychologie?

Es gibt eine Reihe guter Gründe, in einem verkehrspsychologischen BDP-Fachteam mitzuarbeiten oder eines zu gründen. Seit kurzem ist ein weiterer hinzugekommen. Inhaber der Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie zur Durchführung des Fahreignungsseminars (FES), können Ihre gesetzliche Fortbildungsverpflichtung durch den Nachweis ihrer Mitarbeit in einem BDP-Fachteam erfüllen.

Zum Hintergrund: Auf Nachfrage des Vorstandes der Sektion Verkehrspsychologie bei den zuständigen Länderbehörden wurde die Auskunft erteilt, dass der Gesetzgeber ein Verfahren zur „Anerkennung“ einer Fortbildung im Sinne des § 4a Abs. 7 StVG nicht vorgesehen hat. Der Fortbildungspflicht nach § 4a Abs. 7 StVG genügt, wer jährlich an einer verkehrspsychologischen Fortbildung teilnimmt, die insbesondere die Fahreignung betrifft und eine Dauer von mindestens sechs Stunden aufweist. Sofern dies aus den Protokollen zur Fachteamarbeit ersichtlich ist, bestätigt die Deutsche Psychologen Akademie die Teilnahme an den Sitzungen des verkehrspsychologischen Fachteams als Supervision/Fortbildung mit entsprechender inhaltlicher Ausrichtung.

Für diejenigen, die bisher noch keine Erfahrungen mit BDP-Fachteams haben, ergänzend einige Informationen dazu. Die Reflexion der eigenen Praxis im Kollegenkreis ist ein wichtiger Faktor für fachlich hochwertige Arbeit und nicht zuletzt auch für die Arbeitszufriedenheit. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat dies schon frühzeitig erkannt und im Jahr 1979 die Fachteams als Qualitätszirkelarbeit im BDP ins Leben gerufen.

Durch Zusammenschluss in Fachteam-Qualitätszirkeln mit regelmäßiger, berufsbegleitender Teilnahme an den Sitzungen und Überprüfung der Sitzungsnachweise durch die Deutsche Psychologen Akademie kann das Konzept des kollegialen Erfahrungsaustausches verwirklicht  und ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung psychologischer Tätigkeit erreicht werden. In der Verkehrspsychologie haben die BDP-Fachteams schon im Rahmen der Weiterbildung zum Fachpsychologen für Verkehrspsychologie BDP eine besondere Bedeutung. Für die Zertifizierung zum Fachpsychologen für Verkehrspsychologie BDP sind 40 Unterrichtseinheiten Mitarbeit in einem verkehrspsychologischen BDP-Fachteam nachzuweisen. Das ermöglicht Einsteigern der Verkehrspsychologie, sich mit erfahrenen Kollegen zu vernetzen und sich auf diesem Wege praxisnah in das verkehrspsychologische Arbeitsfeld einzuarbeiten.

  • Ein BDP-Fachteam muss mindestens drei und sollte höchstens acht Mitglieder haben. Im Fachteam  können auch TeilnehmerInnen mitwirken, die nicht dem BDP angehören.
  • Der/die BDP-Fachteam-LeiterIn fungiert als Moderator und muss über eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung sowie über die entsprechende Fachpsychologen-Zertifizierung verfügen.
  • Zur Protokollierung der Sitzungen versendet die DPA  Protokollbögen.
  • Nach Auswertung der Sitzungsnachweise werden 1 x jährlich Teilnahmebescheinigungen ausgestellt (Anzahl der Sitzungen, der Sitzungsstunden und der inhaltlichen Ausrichtung).
  • Für die formal-inhaltliche und organisatorisch-verwaltungstechnische Betreuung der BDP-Fachteams wird von jedem Mitglied pro Kalenderjahr eine Gebühr von
  • € 25 für BDP-Mitglieder und € 50 für Nichtmitglieder erhoben.
  • Wer ein Fachteam neu gründen möchte, kann weitere Informationen bei der Deutschen Psychologen Akademie  anfordern.
Zum Schluss noch ein Aufruf an die Mitglieder bereits bestehender verkehrspsychologischer BDP-Fachteams: Wenn Sie freie Plätze haben und neue Mitglieder suchen, bitten wir Sie um Anforderung eines Datenerfassungsbogens und des Formulars für die Einverständniserklärung, dass die Kontaktdaten von der DPA an Interessenten weitergegeben werden dürfen. Insbesondere die TeilnehmerInnen des Curriculums Verkehrspsychologie würden sich über bundesweite Angebote zur Mitarbeit freuen.

Dr. Ina Hinz
E info@psychologenakademie.de