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Hinweise zum Verbraucherschutz

Unseriös sind solche Berater am Markt, die das Geschäft mit der Angst betreiben. Wenn Sie einen Berater beauftragen wollen, lernen Sie ihn zunächst kennen und achten Sie darauf, ob er für diese Aufgabe qualifiziert ist. Gute Berater informieren sachlich über die MPU und schüren niemals Ängste und Vorurteile.

LudwigVerkehrspsychologische Beratungen zum Punkteabbau dürfen nur von "Amtlich anerkannten verkehrspsychologischen Beratern" durchgeführt werden. Die amtliche Anerkennung erhalten ausschließlich Diplom-Psychologen mit verkehrspsychologischer Ausbildung. Sie erteilen Ihnen auch fachkundige Auskunft über die MPU und geben seriöse Empfehlungen. Wenden Sie sich im Zweifel stets an einen "Amtlich anerkannten verkehrspsychologischen Berater".

Seriöse Anbieter beraten neutral. Sie vermeiden in ihrer Werbung angsteinflößende und abwertende Begriffe wie "Horror MPU", "Idiotentest", "Depperltest" - auch in Anführungszeichen. Sie benutzen den vom Gesetzgeber vorgegebenen, sachlich korrekten Begriff "BfF" (Begutachtungsstelle für Fahreignung"). Sie wirken darauf hin, dass auch in öffentlichen Beiträgen und von der Boulevard-Presse sachlich über die Begutachtung der Fahreignung berichtet wird und vermeiden abwertende Statements zur Arbeit von Fahrerlaubnisbehörden, die ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen. Sie fördern das Verständnis für die Aufgaben von Gutachtern: (a) Beiträge zur Verkehrssicherheit zu leisten (Erkennen problematischer Verkehrsteilnehmer) und (b) Hilfen zur Problemlösung anzubieten und Wege zur Rehabilitation aufzuzeigen. Sie weisen Interessenten an ausländischen Führerscheinen auf die objektive Gesetzeslage und die Risiken der Nutzung eines EU-Führerscheines hin, wenn ihnen in Deutschland der Führerschein entzogen wurde.

Seriöse Berater und Therapeuten verfügen über geeignete Qualifikationen und Anerkennungen (z.B. "Fachpsychologe für Verkehrspsychologie", "Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater"). Sie orientieren sich an den ethischen Grundsätzen und beziehen sich auch in ihrer Außendarstellung darauf. Sie geben keine Erfolgsversprechungen und ´Geld-zurück´-Garantien. Sie betreiben Qualitätssicherung mit dem Ziel des Verbraucherschutzes. Ihr Ziel ist, dass ihre Kunden den Führerschein nicht nur wiederbekommen, sondern auch behalten. Ihren Erfolg messen sie an der Verhinderung von Verkehrsauffälligkeiten und Verkehrsunfällen.

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